Forum für Philosophie und Politik
Ulrike Bail empfiehlt Michèle Minellis Europa-Romen Die Ruhelosen.
Eine Anmerkung von Ina Praetorius zur Debatte um die „eidgenössische Volksabstimmung für ein bedingungsloses Grundeinkommen“.
Bei der diesjährigen Meißner Philosophiewerkstatt beschäftigten sich 22 Frauen mit Texten zum geburtlichen Denken.
Barbara Inui über ihren Alltag in Japan ein Jahr nach Fukushima.
Quellen der Mystik: Judith Palm berichtet von einem Symposium, das sich mit Mechthild von Magdeburg, Hadewuch (oder Hadewijch) und Marguerite Porete beschäftigte.
Doreen Heide empfiehlt die neue Biografie von Dagmar von Gersdorff und ist vor allem fasziniert von der freiheitlichen Eheführung der beiden.
Ist “Intersektionalität” das richtige Paradigma, um mit Unterschieden umzugehen? Antje Schrupp reflektiert diese Frage aus differenzphilosophischer Sicht.
Hanna Strack hat eine Kiste mit Briefen geöffnet, die ihr Vater ihrer Mutter aus dem Zweiten Weltkrieg geschrieben hat.
Die Ich-Erzählerin in Kirsten Loeschs Buch “Das Lächeln des Universums” findet nach einem leidvollen Weg der seelischen Unterdrückung schließlich Selbstliebe, Glück, Erfüllung und das Wissen, dass alles mit allem verbunden ist. Eine Leseempfehlung von Britta Erlemann.
Zita Termeer ließ sich einen schönen, hellen Sarg anfertigen. Solange sie noch lebt, bewahrt sie ihn in ihrem Schlafzimmer auf, schön bemalt von ihrer Tochter sieht er aus wie eine Skulptur.
Hanna Strack berichtet vom Kongress der „Europäischen Gesellschaft für theologische Forschung von Frauen“, der Ende August in Salamanca/Spanien stattgefunden hat.
Für immer noch aktuell hält Dorothee Markert die wichtigsten Thesen aus dem 1971 erschienenen Text der italienischen Feministin Carla Lonzi „Die klitoridische Frau und die vaginale Frau“.
Barbara Degen schrieb in dem Buch “Das Herz schlägt in Ravensbrück“ über Widerstands- und Überlebensstrategien von Frauen im Konzentrationslager. Eine Leseerfahrung von Beatrice Michel, Autorin und Filmemacherin.
“Macht und Politik sind nicht dasselbe” ist der Titel eines neuen Diotima-Buches, das im Frühjahr nächsten Jahres auch auf Deutsch erscheinen wird. Bei einem Besuch in Verona hat Antje Schrupp einige der Autorinnen nach ihren zentralen Thesen befragt.
Ina Praetorius besuchte die zwanzigste Jahresversammlung der IAFFE in Hangzhou/VR China – und macht sich Gedanken über den aktuellen Stand der feministischen und akademischen Wirtschaftswissenschaft.
In den meisten Diskussionen zur Energiewende kommt ein Aspekt zu kurz: der des Sparens! So, als dürfte eine Energiewende ohne Wachstum nicht gedacht werden. Stattdessen versuchen die Stromversorger es mit einer Drohgebärde und befürchten einen Blackout schon jetzt oder erst im Winter, wenn sie in wind- und sonnenarmen Zeiten keine Reserven aus der Atomkraft nutzen [...]
Als ich den Liebesbrief gerade zu Ende geschrieben hatte, verschwanden plötzlich die Buchstaben darin: Die blaue Tinte verblasste vor meinen Augen, bis ich sie gar nicht mehr erkennen konnte. „Was soll das denn jetzt?“, rief ich wütend aus. Und: „Hallo Wörter, wo seid Ihr?“
Was “Affidamento” – ein Begriff aus dem Denken italienischer Philosophinnen – bedeutet, ist schwer zu erklären. Oder ist es eigentlich ganz leicht zu erklären? Dorothee Markert stieß aus Zufall auf einen alten Text von Luisa Muraro, der sie verblüfft hat.
Das Bedingungslose Grundeinkommen ist eine tolle Idee, aber die politische Kultur seiner Progatonisten ist oft problematisch, findet Katrin Heinau. Was fehlt, ist nicht ein gemeinsames Programm, sondern eine gesellschaftliche Vision.
Cornelia Roth schaute sich “Pina” an, den neuen Film von Wim Wenders zur Erinnerung an die Tänzerin Pina Bausch. Gedanken über das Verhältnis von Sprache und körperlichem Ausdruck.